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Monografien
Visualisierungen des Ereignisses. Medien- ästhetische Betrachtungen zu Bewegung und Stillstand
Springen, Fallen, Spritzen und Explodieren sind Flüchtigkeitsphänomene, die in jüngerer Geschichte durch mediale Inszenierungen Sensationswert erhalten haben und unser kulturelles Bildbewusstsein prägen. Auf der Grundlage einer kulturwissenschaftlich orientierten Bildwissenschaft rekonstruiert der Autor Ursprung und Wandel von Plötzlichkeitsmotiven, um die daraus entstehenden Semantiken und Faszinationseffekte zu ermitteln. Ein reiches Bildmaterial belegt eindrucksvoll, wie Aufzeichnungsmedien an der Herstellung von modernen Ereigniserfahrungen teilhaben.
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Ästhetik
des Fadens. Zur Medialisierung eines Materials in der Avantgardekunst
In
der Avantgardekunst des 20. und 21. Jahrhunderts, die mit
einem erweiterten Kunstbegriff operiert, findet ein Material
wieder und wieder Verwendung, das zwischen armer Stofflichkeit
und poetisch-metaphorischer Sinnfülle angesiedelt ist:
der Faden.
Die vorliegende "Fadenästhetik" bringt erstmalig
unter-schiedliche künstlerische Strategien in eine
Zusammen-schau und zeigt, wie das Material ästhetisch
medialisiert wird. Assoziationsreiche Kurzessays bringen
auf über-raschende Weise die zum Teil hermetischen
Kunstwerke von Künstlern wie Eva Hesse, Fred Sandback,
Rosemarie Trockel, Robert Morris u.a. zum Sprechen. Vorwort
Das schreibt die FAZ
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Das
Gesicht. Eine Mediengeschichte
Gegenstand der Studie sind
die historisch sich wandelnden Konzepte der Gesichtsdeutung,
wie sie sich vom 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert
am bewegten, leidenschaftlichen Gesicht entwickelt haben.
Was heute als "faziale Gesellschaft" bezeichnet wird, hat
eine inhaltsreiche Vorgeschichte, die von den Künsten
(Theater, Malerei, Literatur), der Philosophie und diversen
Wissenschaften (Anthropologie, Psychiatrie, Psychologie)
geprägt wurde. Ausgangspunkt der Untersuchung sind
die von den diversen Disziplinen verwendeten Bildmedien sowie die Frage, wie Repräsentationsformen Einfluss nehmen
auf das Bild vom Menschen und welche zeitgebundenen Neuorientierungen
sich daran ablesen lassen. Vorwort
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Anamorphotische
Körper. Medizinische Bilder vom Menschen im 19. Jahrhundert
Medizinische
Fotografien und insbesondere Kranken-porträts des 19.
Jahrhunderts haben mehr als nur medizingeschichtlichen Wert.
Sie geben auch Auskunft über Sichtweisen auf den menschlichen
Körper und über Vorstellungen davon, was als "normal"
oder "normwidrig", "schön" oder
"unästhetisch", "kulturell akzeptiert"
oder "abstoßend" verstanden wurde. Das Buch
Anamor-photische Körper untersucht die Ursprünge
der begin-nenden technischen medikalen Medienkultur im 19.
Jahrhundert und die Wirkmächtigkeit der Ikonografie
für das daraus entstehende Menschenbild. Die medizinischen
Fotografien werden im Kontext ästhetischer Debatten,
literarischer Phantasien und wissenschaftlicher Erkenntnisinteressen
erörtert. Vorwort
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Mikrologien.
Literarische und philosophische Figuren des Kleinen
Mikrologien
- das sind die Kleinigkeiten, die kleinen Dinge. Sie erscheinen
oft als unbedeutend, niedlich, dem Übersehen preisgegeben.
Aber erschöpft sich ihr Logos in dieser (scheinbaren)
Schwäche? Die vorliegenden Aufsätze entdecken
andere Potenziale des Kleinen. In Literatur und Philosophie
wird das Grundlegende, das Störende, das Dichte, die
fantastische Welthaltigkeit auf-gespürt. Die Autoren
stecken an exemplarischen Gegenständen einen historischen
Raum vom 17. bis zum 21. Jahrhundert ab und erkunden das
Kleine als motivische, formale, epistemische und poetologische
Instanz.
Der Band von Marianne Schuller und Gunnar Schmidt enthält
Studien u.a. zu Walter Benjamin, Adalbert Stifter, Franz
Kafka, Heinrich von Kleist, Virginia Woolf, Samuel
Beckett |
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Die
Geschwindelten
Im Strudel, in der Täuschung: im Wahnsinn. Die Geschwindelten
handelt von Künstlern und Schriftstel-lerinnen, die
mit ihren Texten und Bildern Interfaces zum Wahn eingerichtet
haben. Das Buch untersucht, wie die Attacken auf das Symbolische
nicht bedingungslos als Ausgriffe auf signifikante Freiheiten
angesehen werden können sondern auch die Trauer
in der Einsamkeit verbergen. Studien zu Richard Dadd, Virginia
Woolf, Antonin Artaud, Edvard Munch, H.D. und Unica
Zürn |
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