Medien

Design / Ikone / Kunst. Die Metamorphosen des Citroën DS
Am Beispiel des Citroen DS, eine Design-Ikone des Automobil-Designs, wird nachvollziehbar gemacht, wie die Kategorie des Ästhetischen als Schaltstelle fungiert, über die unterschiedliche Verhältnisse zum Objekt geregelt werden. Aus diesen Verhältnissen ergeben sich Verwirrungen, die nicht als Sinnpathologien, sondern als Charakteristikum einer differenzierten ästhetischen Kultur gewertet werden. lesen ››

› Gesichtsexperimente in der Medienkunst
Ein Text über Diderot, Deleuze/Guattari, Douglas Gordon, Al Hansen, Gerhard Richter, Pia Lindman, Granular=Synthesis – und die Frage, ob man dem Gesicht ausweichen kann.
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› Dilettantische Ästhetik
In einer Art Spiegelbildlichkeit zur Aufwertung der Privatbilder vollzieht sich schon seit längerem auch in der Avantgardekunst ein Prozess der Integration privater Ikonografien. Hier findet man die Ästhetiken des Schnellen, Beiläufigen, Banalen, Missglückten, Billigen, Kunstlosen, Alltäglichen, Unspektakulären. Der Künstler übernimmt das Foto vom Knipser oder knipst selbst Fotos, er sammelt, er simuliert Dokumentationen, er montiert und collagiert, er macht aus dem Material Ornamente oder malt Fotos ab. lesen ››

› Medienfassaden
Vorschlag für eine kommunikationsanalytische Systematik: Der Essay diskutiert das Verhältnis zwischen Sinn- und ästhetischem Konsum am Beispiel architek-
tonischer Displays. lesen ››

› splashes & flashes
Autos schossen aus schmalen, tiefen Straßen. [...] Fußgängerdunkelheit bildete wolkige Schnüre. Wo kräftigere Striche der Geschwindigkeit quer durch ihre lockere Eile fuhren, verdickten sie sich, rieselten nachher rascher [...] lesen ››

› Ab-räumen, ver-orten
In diesem Vortrag wird der Versuch unternommen, die Konturen einer Theorie des Ortes in der Moderne zu skizzieren. Der Begriff des Ortes wird als kritischer Gegenentwurf zu dem des Raums konzipiert, der derzeit ausgesprochen Konjunktur hat. lesen ››

› Beeinflussungsapparate 
Seit die elektronischen Medien ubiquitär geworden sind, koppeln sich an sie nicht nur Vorstellungen von souveräner Selbstausdehnung und Fun. Ebenso grassiert die Befürchtung, das Subjekt könne Anhängsel von Apparaten werden, durch die unheilvolle Stimmen ihre manipulierenden Einflüsterungen ausüben. lesen ››

› Standbilder
Was geschieht, wenn das leidenschaftliche Gesicht zur medialen Maske gefriert? Der Aufsatz verfolgt einige ikonografische Metamorphosen vom 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. lesen ››

› Zeit des Ereignisses
Ausgehend vom filmischen Special Effect des Time-Slice wird das Konzept des Zentroramas entwickelt und die dazugehörigen historischen Dispositive erörtert. lesen ››

› Trophäe
Was heißt es, die Dinge aus dem Leben zu nehmen und ins Museum zu bringen? Der Aufsatz beschreibt eine Ästhetik der Melancholie. lesen ››